Über uns

Für ein wirtschaftliches Grundverständnis

Seit den frühen 1970er Jahren fördert die Ernst Schmidheiny Stiftung mit ihren Aktivitäten das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge - insbesondere bei der Jugend. Die Stiftung will das Interesse an Wirtschaftsthemen wecken. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen über das nötige Wissen für eine kritische Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Fragen verfügen.

Wirtschaftswochen - Kernaktivität der Stiftung

Das Gemeinschaftsprojekt Wirtschaftswochen ist die bekannteste Aktivität der Stiftung. Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern und zahlreichen Schweizer Unternehmungen ermöglicht die Stiftung betriebswirtschaftliche Projektwochen an Gymnasien. Führungskräfte aus der Wirtschaft leiten die Wirtschaftswochen als Fachlehrer.

Unsere Geschichte

Die Ernst Schmidheiny Stiftung wurde 1972/73 von der früheren Cementfabrik Holderbank AG (heute Holcim Ltd.) aus Anlass des 70. Geburtstages von Dr. h.c. Ernst Schmidheiny gegründet. Die Stiftung fördert das Verständnis und das Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge vor allem bei jungen Menschen.

Finanzierung

Der Betrieb der Ernst Schmidheiny Stiftung wird durch jährliche Beiträge der Firma Holcim (Schweiz) AG sowie der Lotex Stiftung ermöglicht. Das Stiftungsvermögen ist für die Weiterentwicklung der Stiftungsprojekte bestimmt.

Operative Stiftung

Die Ernst Schmidheiny Stiftung arbeitet rein operativ, d.h. sie vergibt keine Mittel an andere Projekte. Bitte stellen Sie keine Gesuche an die Stiftung.

"Wenn wir uns nachhaltig und positiv weiterentwickeln wollen, brauchen wir ein wirtschaftliches Grundverständnis. Wir müssen Grundzusammenhänge unserer Wirtschaft kennen, um in der direkten Demokratie engagiert mitwirken zu können."

Dr. h.c. Thomas Schmidheiny
Stiftungsratspräsident 1985-2015

Vision/Mission

Jeder junge Mensch in der Schweiz sollte sich während der Schulzeit zumindest einmal intensiv mit wirtschaftlichen Fragen und Grundbegriffen auseinandersetzen. Die Stiftung fördert die ökonomische Allgemeinbildung vor allem bei Jugendlichen. Ziel der Stiftung ist der „aufgeklärte Bürger“, der bei gesellschaftlichen Fragestellungen auch bei hoher Komplexität des Problems zu einem Urteil fähig ist. Damit leistet die Stiftung einen Beitrag zu Gemeinwesen und Standort Schweiz.

Die Stiftung steht für eine sachbezogene, neutrale Wissensvermittlung. Als grundlegende Werthaltung steht die Stiftung ein für: Demokratie, soziale Marktwirtschaft, Sozialpartnerschaftlichkeit sowie ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit

  • Stiftungsstatuten pdf

Strategie

Handlungsorientiertes Lernen

Was man selber macht, prägt sich besonders ein. Die Stiftung setzt daher schon seit den 1970er-Jahren auf handlungsorientiertes Lernen in der Form von computerbasierte Simulationen / Planspiele. So wird „Wirtschaft“ für Schülerinnen und Schüler lebendig und greifbar.

Wirtschaftspädagogische Lehrkonzepte

Die Simulationen / Planspiele entstanden in Kooperation mit den Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St.Gallen und weiteren Planspiel-Experten. Sie sind als Lehrkonzepte ausgestaltet. Das bedeutet, dass sie neben der Planspiel-Software auch Kursleiterunterlagen, Unterrichtsmaterialen und teilweise auch Lehrmittel umfassen.

Zielgruppen

Das Angebot der Stiftung richtet sich an die Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufschulen etc.) und Hochschulen/Erwachsenenbildung und an die Sekundarstufe I.

„Mensch plus Tool“

Für den Lernerfolg ideal hat sich die Kombination von wirtschaftlichem Lehrkonzept mit dessen Vermittlung durch eine Person aus der Praxis erwiesen. Dieses Modell liegt den Wirtschaftswochen zu Grunde. Hier unterrichten Führungskräfte aus der Wirtschaft während einer Woche die Schülerinnen und Schüler („Mensch“). Rahmen einer Wirtschaftswoche bildet die Simulation WIWAG® („Tool“).

Geografischer Fokus

Geografischer Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten ist die Schweiz. Dazu kommen ausgewählte Kooperationen mit kompetenten Partnern im Ausland. Auslandsaktivitäten werden situativ und nur dann ausgeweitet, wenn mit tragfähigen Partnerorganisationen zusammengearbeitet werden kann und die Qualitätssicherung dauerhaft gesichert ist. Derzeit sind keine weiteren Auslandsprojekte in Planung.

Aktivitäten

Die Stiftung entwickelt wirtschaftspädagogische Lehrkonzepte auf der Grundlage von computerbasierten Planspielen / Simulationen. Die Stiftung bildet Lehrpersonen, Dozierende sowie freiwillige Führungskräfte aus der Wirtschaft (Fachlehrer/-innen) für den Einsatz der Lehrkonzepte aus. Zudem engagiert sich die Stiftung dafür, Partnerschaftsmodelle zu etablieren, d.h. Kooperationsprojekte für den Einsatz der Lehrkonzepte zu entwickeln (Wirtschaftswochen; Wirtschaft entdecken). Das Symposium rundet die Aktivitäten der Stiftung ab.

Die Ernst Schmidheiny Stiftung ist eine operative Stiftung, d.h. sie verfolgt ihre eigenen Projekte und Programme. Die Stiftung nimmt keine Gesuche entgegen.

Jahresberichte

  • Jahresbericht 2017 pdf
  • Jahresbericht 2016 pdf
  • Jahresbericht 2015 pdf
  • Jahresbericht 2014 pdf
  • Jahresbericht 2013 pdf
  • Jahresbericht 2012 pdf

Netzwerk

Die Stiftung arbeitet in ihren Programmen aktiv mit iconomix und YES zusammen.

Die Stiftung ist Mitglied beim Schweizer Verband der Förderstiftungen, Swissfoundations sowie bei der Gesellschaft für Planspiele in Deutschland, Österreich und Schweiz e.V. (SAGSAGA).

Die Stiftung ist Mitunterzeichnerin der Ethik-Charta des LCH für schulexterne Bildungsanbieter.

Die Stiftung ist Mitglied bei den Wirtschaftsfrauen Schweiz.